Alle sollen mehr bezahlen?

zur Abschaffung der Liegenschaftensteuer

bei der kantonalen Abstimmung am 18. Mai 2025.

Unnötige Steuererhöhungen für alle?

Die bürgerlichen Parteien im Kanton Thurgau wollen die 0.5-Promille-Steuer für Liegenschaften abschaffen. Die Steuerausfälle für Kanton und Gemeinden belaufen sich jährlich auf über 34 Millionen Franken. Der Wegfall der Steuer sieht auf den ersten Blick verlockend aus, führt aber zu höheren Steuern oder massiven Sparprogrammen, die alle Thurgauerinnen und Thurgauer treffen. Wir sagen darum klar Nein zur Abschaffung der Liegenschaftensteuer.

Die Abschaffung der Liegenschaftensteuer führt zu einer Steuererhöhung für alle. Je nach Gemeinde muss der Steuerfuss um zwei bis vier Prozente erhöht werden. Oder die Gemeinden setzen Sparprogramm um, die zu einem Dienstleistungsabbau zum Beispiel im Sport- und Kulturbereich führen. Den Gemeinden fehlen entscheidende Einnahmen, um neue Projekte zu finanzieren.

Ein Drittel aller Liegenschaftssteuern bezahlen Institutionen und Privatpersonen, die ihren Steuersitz ausserhalb des Kantons Thurgau haben. Diese Steuerausfälle müssen die Thurgauerinnen und Thurgauer wieder kompensieren. Wir sagen Nein zu diesen Steuergeschenken, welche vor allem die Mieterinnen und Mieter finanzieren müssen.

Aufgrund der angespannten Finanzlage fährt der Kanton Thurgau noch grössere Verluste ein. Die Abschaffung der Liegenschaftensteuer hat Einbussen, von jährlich 15 Millionen Franken zur Folge. Bereits im letzten Herbst hat der Grosse Rat Kantonsstellen im Amt für Umwelt oder Unterstützungsbeiträge für Organisationen wie Pro Infirmis oder die Freiwilligenarbeit für seine Sparübungen geopfert.

«Am Schluss wird es für alle teurer.»

Roger Martin, Stadtpräsident Romanshorn

«Ausserkantonale Pensionskassen oder Immobilienkonzerne entlasten – und dafür Thurgauerinnen und Thurgauern 12 Millionen mehr Steuern aufdrücken? Das ist keine Lösung, das ist Verrat an der eigenen Bevölkerung. Am Ende zahlen viele private Häuschenbesitzer mehr, genauso wie alle Mietenden.»

«Die Abschaffung der Liegenschaftensteuer entlastet vor allem ausserkantonale Hausbesitzende. Wir Thurgauerinnen und Thurgauer wollen diese Steuerausfälle nicht bezahlen.»

Kurt Egger, Präsident Grüne Thurgau
Marina Bruggmann, Präsidentin SP Thurgau

«Fällt die Liegenschaftensteuer weg, müssen viele Gemeinden die Steuerfüsse anheben. So wird es am Schluss für Mietende aber auch die meisten Hausbesitzenden teurer.»

«Mit der Abschaffung der Liegenschaftensteuer fehlen den Gemeinden rund 3-4 Steuerprozente. Entweder die Gemeinden erhöhen ihren Gemeindesteuerfuss, wobei ALLE mitzahlen oder sie muss wertvolle Dienstleistungen abbauen, welche ALLE vermissen.»

«Keine Abschaffung der Liegenschaftensteuern – noch mehr Steuersenkungen für wenige führen zum Abbau des Service Public für alle»

  • Beat Schwarz, Gemeindepräsident Sirnach, parteilos
  • Sabina Peter Köstli, Gemeindepräsidentin Hüttwilen, Kantonsrätin Die Mitte
  • Linda Hess, Steckborn, Kantonsrätin SP
  • Celina Hug, Stadträtin Romanshorn, Kantonsrätin glp
  • Marcel Bühler, Kreuzlingen, SP
  • Bernhard Braun Gemeindepräsident Eschlikon, GRÜNE
  • Vesna Calori, Aadorf, SP
  • Rolf Hubmann, Gemeindepräsident Tobel-Tägerschen
  • Klemens Bont, Frauenfeld
  • Markus Bösch, Romanshorn, GRÜNE
  • Kenny Greber, Weinfelden, Kantonsrat SP
  • Sandra Reinhart, Stadträtin Amriswil, Kantonsrätin GRÜNE
  • Ursula Senn-Bieri, Weinfelden, Kantonsrätin SP
  • Felix Heller, Arbon, SP
  • Patrick Marcolin, Bettwiesen
  • Christian Koch, Matzingen, Kantonsrat SP
  • Turi Schallenberg, Bürglen, Kantonsrat SP
  • Felix Meier, Romanshorn, Kantonsrat SP
  • Elina Müller, Kreuzlingen, Kantonsrätin SP
  • Justin Rose, Frauenfeld, Vorstand JUSO Thurgau

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